Einandertreffen geplant! März 2012 in Hannover!
Hier die Einladung zum 3. März:
Forum Ort des Treffens Hannover
EINLADUNG
Liebe Freunde von Ort des Treffens,
heute möchten wir (das Team vom Forum Ort des Treffens) Sie oder dich zu einem Einandertreffen einladen.
Es findet statt am Samstag 3. März 2012 ab 13 Uhr im Hodlersaal des (Neuen) Rathauses.
Wer teilnehmen möchte, sollte bitte vorher Bescheid geben, entweder über die allgemeine Adresse (s. Netzseite) oder an mich (ich leite dann an Anja Steckling weiter).
Bekanntlich setzt das Einandertreffen ein Selbsttreffen voraus. Wer noch keines gemacht hat, sollte entweder noch schnell eines anmelden (das wird allerdings knapp) oder stichhaltige Argumente für eine Ausnahme vorbringen.
Ich nenne hier Netz- und Blogadresse:
http://www.ortdestreffens.de/
http://ortdestreffensblog.wordpress.com/
Herzliche Grüße – Helge Mücke
für das Forum Ort des Treffens
Für mich ist die soziale Plastik eine Möglichkeit Kunst zu praktizieren, die über das visuelle ästhetische Moment hinausgeht – eine Kunst zum Anfassen, Mitmachen – zur individuellen Bewusstseinserweiterung. Diese Form der Kunstpraxis schließt alles und jeden mit ein – grenzt nicht ab, schafft keine elitären Felder sondern öffnet neue Dimensionen, die berühren können und individuell zu neuen Einsichten führen (können). So entsteht durch eine geistige Berührung und Bereitschaft, sich auf neue Perspektiven einzulassen ein neues morphogenetisches Feld – das ist sehr heilsam. Daher ist die soziale Plastik für mich persönlich nicht nur inspirierend, bewusstseinserweiternd und sozial verändernd, sondern auch eine heilende Kunstform.
Forum Ort des Treffens: Nicht, dass Sie denken, im neuen Jahr ist noch gar nichts geschehen! Wir haben inzwischen ein Teamtreffen gehabt – und an einer Veranstaltung teilgenommen.
Wir waren zu Gast beim „Tag der Initiativen“ der Anthroposophie Hannover. Der Programmablauf kann hier eingesehen werden (Grafiken zur Vergrößerung anklicken).
Während die „Arbeitsgruppe“ stattfand – Anja Steckling, Raphael Ohlms und Gert Schmidt waren die Akteure –, parallel zu anderen Arbeitsgruppen, haben drei interessierte Menschen mitgemacht. Das ist bei der insgesamt geringen Teilnehmerzahl doch schon etwas …
Anja Steckling schreibt mir dazu u.a., sie “fand die Veranstaltung inhaltlich sehr ansprechend und abwechslungsreich und die Zeiteinteilung gut und sehr angemessen”. “Etwas irritierend” fand sie “das Verhältnis ‘Anbieter einer Initiative’ und Teilnehmende – also JA, mehr Vernetzung , Öffnung und Austausch” müssten sein.
Dann kritisiert sie noch das Erscheinungsbild der Werbematerialien – des Flyers vor allem. Ich erklärte ihr, dass man leider eine Notlösung hatte finden müssen.
Soziale Plastik: Was ist das für dich? (3) Gert Schmidt
Gert Schmidt, Teammitglied in Hannover, antwortet:
Die soziale Plastik spricht Herz und Seele, Kopf und Bauch des Bürgers an. Schon durch bloßes Beobachten und die Kenntnisnahme der Installationen werden Entwicklungsprozesse angestoßen, wie z.B. bei Standorten der Initiative Ort des Treffens mit dem goldenen Kreis.
Niedrigschwellige Impulse thematisieren dadurch die Verantwortung des Bürgers zur Gestaltung der Gesellschaft.
Faszinierend ist die Vorstellung, dass sich die soziale Plastik insbesondere dann in Richtung mehr Nachhaltigkeit entwickelt, wenn sie frei und unabhängig entsteht. Dadurch koppelt sich das kollektive Bewusstsein von äußeren Gegebenheiten, Krisen und Beeinflussung durch Medien ab.
Die soziale Plastik unterstellt, dass der Keim für Nachhaltigkeit grundsätzlich vorhanden ist und nur auf einen Wachstumsimpuls wartet: Der Mensch möchte seine Situation so verändern, dass er für nachfolgende Generationen die berechtigten Forderungen an die Gegenwart erfüllt.
Dieses Video gefällt mir sehr – die Haltung der Busfahrerin Claudine Nierth überzeugt mich!
Ich fand das Video im Egoistenblog
unter der Überschrift „Anthroposophie lebt im Umkreis, aber nicht in Dornach“. Das kann ich ganz so nicht unterschreiben (eine Vereinfachung) – ich würde eher sagen: Anthroposophie lebt eher im Umkreis als in Dornach.
Dies ist ein Test: Ich möchte herausfinden, ob bei der Änderung eines Beitrags schon eine Mitteilung an die “Abonnenten” erfolgt oder nur bei ganz neuen Beiträgen.
Soziale Plastik: Was ist das für dich? (2) Raphael Ohlms
Raphael Ohlms, Teammitglied in Hannover, antwortet:
Soziale Plastik ist ein Begriff. Geprägt von Joseph Beuys und seinen SchülerInnen, die lernten und entwickelten wieder von anderen. Ein sinnvoller Begriff ist es. Der rote Faden: J.W. Goethe, F. Schiller, R.Steiner, Hugo Kükelhaus, J.Beuys ……. Für mich: Johannes Stüttgen, die Menschen der gGmbH Omnibus für direkte Demokratie, das Team vom Schloss Freudenberg, Wiesbaden, mit menschlichen Macken und Fehlern entwickeln den Begriff. Forschen. Aktuell: der hannoversche Weg: Forum Ort des Treffens. Mit je eigenen Unikaten.
Foto: Manfred Koch (Ausschnitt aus einem Bild von einer Aktion in Hainholz)
Soziale Plastik: Was ist das für dich? (1) Hildegard Kurt
Ort des Treffens, eine soziale Plastik – aber was ist das?
Hildegard Kurts Antwort entnehme ich ihrer Netzseite (Adresse unten):
“Für mich ist die Soziale Plastik eine Art neue Kunstgattung, die aber zugleich die Kunstwelt radikal überschreitet.
Das plastische Gestalten ergreift hier nicht mehr nur physisches, sondern auch geistiges und seelisches Material. Die primären Werkstoffe der Sozialen Plastik sind das Denken, Fühlen, Wollen. Auch das Wahrnehmen, das Sprechen, Hören, der Austausch.
Denn was wir in die Welt bringen, ist stets zuerst ein Gedanke, eine Vorstellung und eine Intention, bevor es sich materialisiert: als Mine oder als Schule, als Folter oder als Fürsorge, als Bio-Piraterie oder fairer Handel, als agrarindustrielle Ausbeutung oder als nachhaltige Landwirtschaft.
Die Idee Soziale Plastik zielt somit nicht mehr darauf, Objekte in die Welt zu bringen. Sie will vielmehr den gesellschaftlichen Organismus in all seinen Funktionen aus den gegenwärtigen Deformationen in überhaupt erst humane Formen bringen – human im Sinne von menschenwürdig und wünschenswert.
Dies, die Perspektive einer wünschenswerten kulturellen Evolution, ist der Zielhorizont, vor dem Joseph Beuys das überkommene Verständnis von Kunst zu einem anthropologischen erweiterte, gefasst in die Formel: Jeder Mensch ist ein Künstler.“
Quelle Text und Bild: hildegard-kurt.de Hervorhebungen von mir (Helge Mücke, Hannover)
Ort des Treffens heißt auch: neue Organe der Wahrnehmung entwickeln
Aus dem Buch „Wachsen“ von Hildegard Kurt, das ich hier schon vorgestellt habe: „Ein zweiter Schlüsselbegriff für die ‘University of the Trees’ wie überhaupt für die Soziale Plastik ist identisch mit dem Titel des vorliegenden Essays [Neue Organe der Wahrnehmung entwickeln]. Auf der Website der University of the Trees erklärt Shelley Sacks dazu: ‘Der Begriff ‘neue Organe der Wahrnehmung’ entstammt Goethes Wissenschaft, die darauf zielte, dem Bewusstsein des losgelösten Betrachters ein ganzheitliches, teilnehmendes Bewusstsein gegenüberzustellen. Joseph Beuys benutzte diesen Begriff für die Notwendigkeit, neue Formen des Wahrnehmens und Wissens zu entwickeln, die uns befähigen, verbindend zu denken und zu handeln.’ Und weiter: ‘Einige unserer Organe wie Augen, Ohren und Zunge sind bereits bei der Geburt vorhanden. Andere aber, unsere höheren menschlichen Wahrnehmungsorgane – etwa die Fähigkeit, Empathie oder ein Gewissen auszubilden oder die Idee in den Dingen und die Verbindungen in der Welt wahrzunehmen – existieren lediglich als Potenzial und müssen daher entwickelt werden.’“
Ort des Treffens beim Bürgerpicknick in Hainholz – ein paar Bildeindrücke, ergänzend
Über die Aktion in Hainholz im “Teegarten” habe ich hier schon im voraus berichtet, ergänzt mit einem Bild.
Hier kommen noch ein paar weitere Fotos – alle von Manfred Koch gemacht.
Forum Ort des Treffens (= FODT) war auch beim Energiewendefest auf dem „Faustgelände“ in Hannover dabei (dort, wo auch Anjas Atelier ist, in dem wir uns in der Regel treffen) – wenigstens ein bisschen. Das war am Anfang des langen Wochenendes, am Samstag 1. Oktober.
Dank an Raphael – er hatte einen Stand für „Omnibus für direkte Demokratie“ gemacht und dabei auch auf „Ort des Treffens“ hingewiesen. Der Modell-Bus stand auf einem Modell-Gelben-Kreis, und wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man sogar zwei Modell-Menschen auf einem Stuhl, ganz korrekt der eine auf dem Kreis, der andere außerhalb.
Text und Foto: Helge Mücke, Hannover












