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Soziale Plastik: Was ist das für dich? (2) Raphael Ohlms

18. November 2011

Raphael Ohlms, Teammitglied in Hannover, antwortet:

Soziale Plastik ist ein Begriff. Geprägt von Joseph Beuys und seinen SchülerInnen, die lernten und entwickelten wieder von anderen. Ein sinnvoller Begriff ist es. Der rote Faden: J.W. Goethe, F. Schiller, R.Steiner, Hugo Kükelhaus, J.Beuys ……. Für mich: Johannes Stüttgen, die Menschen der gGmbH Omnibus für direkte Demokratie, das Team vom Schloss Freudenberg, Wiesbaden, mit menschlichen Macken und Fehlern entwickeln den Begriff. Forschen. Aktuell: der hannoversche Weg: Forum Ort des Treffens. Mit je eigenen Unikaten.

Foto: Manfred Koch (Ausschnitt aus einem Bild von einer Aktion in Hainholz)

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Soziale Plastik: Was ist das für dich? (1) Hildegard Kurt

15. November 2011

Ort des Treffens, eine soziale Plastik – aber was ist das?

Hildegard Kurts Antwort entnehme ich ihrer Netzseite (Adresse unten):

„Für mich ist die Soziale Plastik eine Art neue Kunstgattung, die aber zugleich die Kunstwelt radikal überschreitet.

Das plastische Gestalten ergreift hier nicht mehr nur physisches, sondern auch geistiges und seelisches Material. Die primären Werkstoffe der Sozialen Plastik sind das Denken, Fühlen, Wollen. Auch das Wahrnehmen, das Sprechen, Hören, der Austausch.

Denn was wir in die Welt bringen, ist stets zuerst ein Gedanke, eine Vorstellung und eine Intention, bevor es sich materialisiert: als Mine oder als Schule, als Folter oder als Fürsorge, als Bio-Piraterie oder fairer Handel, als agrarindustrielle Ausbeutung oder als nachhaltige Landwirtschaft.

Die Idee Soziale Plastik zielt somit nicht mehr darauf, Objekte in die Welt zu bringen. Sie will vielmehr den gesellschaftlichen Organismus in all seinen Funktionen aus den gegenwärtigen Deformationen in überhaupt erst humane Formen bringen – human im Sinne von menschenwürdig und wünschenswert.

Dies, die Perspektive einer wünschenswerten kulturellen Evolution, ist der Zielhorizont, vor dem Joseph Beuys das überkommene Verständnis von Kunst zu einem anthropologischen erweiterte, gefasst in die Formel: Jeder Mensch ist ein Künstler.
Quelle Text und Bild: hildegard-kurt.de Hervorhebungen von mir (Helge Mücke, Hannover)

Ort des Treffens heißt auch: neue Organe der Wahrnehmung entwickeln

2. November 2011

Aus dem Buch „Wachsen“ von Hildegard Kurt, das ich hier schon vorgestellt habe: „Ein zweiter Schlüsselbegriff für die ‚University of the Trees‘ wie überhaupt für die Soziale Plastik ist identisch mit dem Titel des vorliegenden Essays [Neue Organe der Wahrnehmung entwickeln]. Auf der Website der University of the Trees erklärt Shelley Sacks dazu: ‚Der Begriff ’neue Organe der Wahrnehmung‘ entstammt Goethes Wissenschaft, die darauf zielte, dem Bewusstsein des losgelösten Betrachters ein ganzheitliches, teilnehmendes Bewusstsein gegenüberzustellen. Joseph Beuys benutzte diesen Begriff für die Notwendigkeit, neue Formen des Wahrnehmens und Wissens zu entwickeln, die uns befähigen, verbindend zu denken und zu handeln.‘ Und weiter: ‚Einige unserer Organe wie Augen, Ohren und Zunge sind bereits bei der Geburt vorhanden. Andere aber, unsere höheren menschlichen Wahrnehmungsorgane – etwa die Fähigkeit, Empathie oder ein Gewissen auszubilden oder die Idee in den Dingen und die Verbindungen in der Welt wahrzunehmen – existieren lediglich als Potenzial und müssen daher entwickelt werden.’“

 

 

Ort des Treffens beim Bürgerpicknick in Hainholz – ein paar Bildeindrücke, ergänzend

9. Oktober 2011

Über die Aktion in Hainholz im „Teegarten“ habe ich hier schon im voraus berichtet, ergänzt mit einem Bild.

Hier kommen noch ein paar weitere Fotos – alle von Manfred Koch gemacht.

Bürgerpicknick

 

Energiewendefest 2011 bei „Faust“, Hannover: ein bisschen auch FODT dabei

5. Oktober 2011

Forum Ort des Treffens (= FODT) war auch beim Energiewendefest auf dem „Faustgelände“ in Hannover dabei (dort, wo auch Anjas Atelier ist, in dem wir uns in der Regel treffen) – wenigstens ein bisschen. Das war am Anfang des langen Wochenendes, am Samstag 1. Oktober.

Dank an Raphael – er hatte einen Stand für „Omnibus für direkte Demokratie“ gemacht und dabei auch auf „Ort des Treffens“ hingewiesen. Der Modell-Bus stand auf einem Modell-Gelben-Kreis, und wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man sogar zwei Modell-Menschen auf einem Stuhl, ganz korrekt der eine auf dem Kreis, der andere außerhalb.

Text und Foto: Helge Mücke, Hannover

 

 

 

 

Ort des Treffens beim Bürgerpicknick in Hainholz

16. September 2011

Ort des Treffens ist beim Bürgerpicknick Hainholz vertreten.

Ort des Treffens beim Bürgerpicknick in Hainholz, 17.9.2011, Foto: Manfred Koch, Hannover

An vorbereiteten Tischen und Bänken sollen Menschen aus vielen Nationen Platz nehmen und ihr mitgebrachtes Picknick ausbreiten. Dabei kommt es zu neuen Kontakten und zum Austausch (auch der mitgebrachten Köstlichkeiten). Ein buntes Kulturprogramm sorgt für reichlich Abwechslung. Dazu gehört auch Ort-des-Treffens, der im Teegarten angesiedelt ist. Die Ergebnisse des Workshops Baumfrüchte werden vorgestellt und MusikantInnen spielen auf.

Das obere Bild ist hier mehr symbolisch gemeint – denn es wurde nicht in Hainholz, sondern beim Haus am Seelberg aufgenommen. Foto: Helge Mücke, Hannover. Aktuell ist das untere Bild – Foto: Manfred Koch

Ort des Treffens: Haus (Betreuungskette) Seelberg, Misburg-Nord, August 2011

23. August 2011

Das Haus Seelberg (jetzt: Betreuungskette Seelberg) hat ein Sommerfest gefeiert. Am 19. August. Wir waren dabei.

Ein Selbsttreffen – hier inszeniert von zwei Teammitgliedern. 

Ein echtes Selbsttreffen mit einer Mitarbeiterin von „Haus Seelberg“.

Über die Betreuungskette am Seelberg kann man sich hier informieren: http://www.seelberg-hannover.de/

Einen farbigen Bericht von kuno gab es auch bei nananet

Fotos: Helge Mücke, Hannover