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Ort des Treffens heißt auch: neue Organe der Wahrnehmung entwickeln

2. November 2011

Aus dem Buch „Wachsen“ von Hildegard Kurt, das ich hier schon vorgestellt habe: „Ein zweiter Schlüsselbegriff für die ‚University of the Trees‘ wie überhaupt für die Soziale Plastik ist identisch mit dem Titel des vorliegenden Essays [Neue Organe der Wahrnehmung entwickeln]. Auf der Website der University of the Trees erklärt Shelley Sacks dazu: ‚Der Begriff ’neue Organe der Wahrnehmung‘ entstammt Goethes Wissenschaft, die darauf zielte, dem Bewusstsein des losgelösten Betrachters ein ganzheitliches, teilnehmendes Bewusstsein gegenüberzustellen. Joseph Beuys benutzte diesen Begriff für die Notwendigkeit, neue Formen des Wahrnehmens und Wissens zu entwickeln, die uns befähigen, verbindend zu denken und zu handeln.‘ Und weiter: ‚Einige unserer Organe wie Augen, Ohren und Zunge sind bereits bei der Geburt vorhanden. Andere aber, unsere höheren menschlichen Wahrnehmungsorgane – etwa die Fähigkeit, Empathie oder ein Gewissen auszubilden oder die Idee in den Dingen und die Verbindungen in der Welt wahrzunehmen – existieren lediglich als Potenzial und müssen daher entwickelt werden.’“

 

 

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