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Soziale Plastik – Social Sculpture – internationale Vernetzung

20. Mai 2011

Soziale Plastik, soziale Skulptur, Social Sculpture – was ist das? In einer ersten Annäherung hatten wir das Thema hier schon einmal durch zwei Zitate behandelt.

Heute geht es darum, die internationale Vernetzung deutlich zu machen. Die 1997 in Oxford gegründete Social Sculpture Unit (SSRU) lehrt darüber und forscht daran, der Begriff wird ständig weiterentwickelt. Shelley Sacks arbeitet dort als Dozentin.

„Einer der Schwerpunkte der Arbeit besteht darin, ein erweitertes Verständnis von Kunst als einem partizipatorischen Prozess (Prozess der Teilhabe) konkret erlebbar zu machen und zu vermitteln“, heißt es. Und weiter: „Wir begreifen bereits das Denken und die Sprache als Werkstoffe, die jedem Menschen verfügbar sind und die in unseren Projekten in Verbindung mit der Vielfalt an bereits bekannten und noch zu entdeckenden Werkstoffen zur Entwicklung gebracht werden. Wir streben an, das Beziehungsgefüge zwischen der Kunst und der Wissenschaft, dem Heiligen und dem Profanen, der Ethik und Ästhetik – vor allem aber zwischen der Kunst und dem konkreten sozialen Leben gedanklich und künstlerisch zu durchdringen. Daraus gehen Projekte hervor, in denen jeder Einzelne als Gestalter einer freiheitlichen, gerechten und brüderlichen sozialen Ordnung begriffen bzw. in ihr tätig wird.“

Mehr dazu auf der Netzseite von Ort des Treffens …

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3 Kommentare leave one →
  1. Raphael Ohlms permalink
    22. Mai 2011 18:55

    hallo, in die runde, !

    am 30.07.2011 soll ja im rahmen des seminar´s = pflanzschule am Thema weiter gearbeitet werden.

    Klärung der Begriff. Dann wieder ins Tun gehen. Nicht nur Sabbeln, sondern Machen!

    hier auch, wie ich finde, eine ähnlich notwendige ent-wicklung der initiative „Stadt im Wandel, Transition Town.“ auch hier gibt:

    Kopf, Herz, dann eine Sache in die Hand nehmen. Den Boden bearbeiten, nicht beim „man müßte dann mal…- la-la-“ stehenbleiben. Schwätzer gibt es zu Unmengen in der Stadt. Dumm-rum-Schwätzer…natürlich auch Innen…

    allseits schönen start in die kommende woche

    Raphael

  2. 25. Mai 2011 09:43

    Hallo Raphael, sicher hast du dich mal extra drastisch ausgedrückt, ich weiß natürlich, dass es dir um die Sache geht. „Schwätzer“ hätte vielleicht genügt … Aber in der Sache hast du natürlich recht: es gibt zu viele „Kopfmenschen“, zu wenige „Hand“menschen (Tatkräftige), von den Herzmenschen ganz zu schweigen. Bei „Ort des Treffens“ wird ja versucht, ein Gleichgewicht zwischen Reflexion (Reflektion) und Handlung hinzukriegen, dazwischen die HERZliche Haltung des Redens und Zuhörens.

    • Raphael Ohlms permalink
      26. Mai 2011 08:00

      Hallo Helge, zur Anregung und Einladung an andere:

      ort des treffens ist ja nur ein kleines Licht unter vielen, denke Möglichkeiten gibt es noch genug. Und drastische Begriffe vielleicht manchmal wichtig. Klare Begriffe ordnen dann das Tun.
      Jetzt rufen die Sonnenblumenpflanzen nach Wasser im Garten. Und der rest-Tag

      ade

      Raphael

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